Die Lage der Liga durch die FCH Vereinsbrille
Statistik für Erbsenzähler
Zwei Heimspiele hintereinander – Unterschiedliche Vorzeichen in den Duellen mit Hönebach und Widdershausen
Ein Sieg aus den letzten fünf Spielen – den Zug Richtung oberes Mittelfeld hat der langzeitig auf Augenhöhe liegende Tabellennachbar Gazi Antep Bebra in den vergangenen Wochen ohne die SG Heinebach/Osterbach gebucht. Denn während Gazi dank einer kleinen Erfolgsserie mit zuletzt 4 Siegen in Folge und nun 27 Punkten in Lauerstellung hinter dem Spitzenquintett mit Sorga/Kathus als Tabellenführer liegt, müht sich die Elf um Kapitän Alexander Raabe derzeit mehr schlecht als recht, den Abstand zu den bedrohlich nah gekommenen Abstiegsplätzen zu halten. Trotz des noch immer beruhigend wirkenden achten Tabellenplatzes liegen nur noch vier Punkte zwischen der SG und dem ESV Ronshausen auf Relegationsplatz 14. Dass die Zeit für Ausreden vor dem Altkreisderby gegen den derzeit bärenstark auftretenden Tabellenvierten ESV Hönebach endgültig vorbei ist, sollte mittlerweile jedem klar sein. Die außerordentliche Spielersitzung der Mannschaft vor wenigen Tagen war daher sicherlich ein guter Anfang, dem nun Tagen folgen sollten.
Gegen den ESV Hönebach könnte dies allerdings noch ein schwieriges Unterfangen werden. Denn die Gäste aus Wildeck reisen mit der Empfehlung eines überzeugenden 7:0 Heimsieges gegen den derzeitigen Siebten FSV Widdershausen an, den darauffolgenden nächsten Gegner der SG auf der heimischen Günter-Klose-Sportanlage am übernächsten Wochenende. Während der ESV in den letzten 5 Spielen mit 4 Siegen ungeschlagen blieb, wartet Kreisoberligaabsteiger FSV Widdershausen nach gutem Start seit mittlerweile sechs Spieltagen auf einen Punktgewinn. Spätestens gegen den angeschlagenen FSV sollte daher trotz der jüngsten Niederlagen (3:5 gegen Hessen Hersfeld II und Mühlbach/Raboldshausen sowie 0:3 in Herfa) eine Wiedergutmachtung für das verlorene Hinspiel (1:3) möglich sein.
Gegen den ESV Hönebach liegt die Favoritenrolle aber sicherlich nicht nur aufgrund des deutlichen 5:0-Hinspielerfolges klar bei der Mannschaft um Top-Torjäger Stefan Drechsler (23 Treffer aus 16 Saisonspielen). Man darf gespannt sein, mit welchen taktischen Mitteln Trainerfuchs Lothar Brethauer ihn und seinen kongenialen Partner Tim Renner (9 Treffer) in den Griff bekommen will.
Dass es aber in jedem Fall besser ist, mal zu verlieren und dann wieder zu gewinnen, beweist aktuell die ZWEITE. Mit 7 Siegen, 7 Niederlagen und nur einem Remis liegt sie nach dem 2:1-Erfolg vom vergangenen Wochenende in Kirchheim nun wieder aussichtsreich auf Rang Fünf und ebenso viele Punkte hinter dem Dritten FSG Bebra. Eine Wiederholung der Hinrunden-Erfolge gegen Abstiegskandidat Weiterrode (2:0) und Tabellennachbar SG Wildeck (3:0) vorausgesetzt, sollte er vor einigen Wochen verlorengegangene Kontakt zu den Spitzenplätzen noch vor der Winterpause wieder hergestellt werden können.
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